Die Deutsche Bibliothek Freiburg entstand aufgrund einer privaten Initiative. Mehrere Personen, denen die Förderung des Lesens und des Buches ein Anliegen war, gründeten am 17. Februar 1971 den "Verein der Freunde der deutschen Bibliothek Freiburg". Dieser Verein setzte sich in seinen Statuten folgende Ziele:
den Betrieb einer Leihbibliothek für vornehmlich deutschsprachige Literatur und weitere Medien zu ermöglichen;
einen Beitrag an das kulturelle Leben Deutschfreiburgs zu leisten.
Der Verein bildet heute noch die Trägerschaft der Deutschen Bibliothek. Seine Mitglieder rekrutiert er vornehmlich aus den Leserinnen und Lesern, welche die Dienste der Institution benutzen. Doch gehören auch Sympathisantinnen und Sympathisanten dazu, welche sich mit dem Vereinszweck identifizieren und mit ihrer Mitgliedschaft den dauerhaften Bestand einer Bibliothek mit deutschsprachiger Literatur in der Stadt Freiburg sichern wollen.
Der Verein, bzw. sein Vorstand ist besorgt, einen qualitativ hoch stehenden Ausleihbetrieb mit einem vielfältigen und aktuellen Buch- und Medienangebot zu gewährleisten. Dabei kann er sich auf professionelle Mitarbeiterinnen verlassen, welche die "Kundschaft" betreuen. Des Weitern obliegt es dem Vorstand, für geeignete Lokalitäten zu sorgen und die nötigen finanziellen Mittel zu beschaffen, damit das Angebot der Bibliothek insbesondere Kindern und Jugendlichen zu günstigen Bedingungen zur Verfügung steht.
Bei der Erfüllung seines Auftrages arbeitet der Verein mit den Behörden der Stadt Freiburg zusammen. Diese haben längst erkannt, dass eine deutsche Bibliothek ein unverzichtbarer Bestandteil des kulturellen Angebots der zweisprachigen Hauptstadt ist.
Auch in Zukunft gilt: Die ideelle und materielle Unterstützung möglichst vieler Leute ist nötig, um den Fortbestand der Bibliothek zu sichern. Je mehr "Freundinnen und Freunde der Bibliothek" der Trägerverein zählt, desto besser das Angebot und desto vorteilhafter die Dienstleistung der Deutschen Bibliothek Freiburg.